Norbert Hofer bleibt nach seiner Führerscheinabnahme Landtagsabgeordneter im Burgenland. Der frühere FPÖ-Obmann war am Freitag von der Polizei mit einem Alkoholwert von rund zweieinhalb Promille angehalten worden. Die SPÖ forderte daraufhin seinen Rücktritt, politisch folgenlos bleibt der Vorfall vorerst aber für sein Mandat.
Hofer ist seit der Landtagswahl 2023 Teil des burgenländischen Landtags. Ein verpflichtender Mandatsverlust ist bei einer Führerscheinabnahme wegen Alkohols nicht vorgesehen. Ob und welche innerparteilichen oder politischen Konsequenzen der Vorfall für Hofer hat, hängt damit vor allem von der öffentlichen und parteipolitischen Bewertung ab.
Der Fall sorgt im Burgenland für Aufmerksamkeit, weil Hofer als früherer Präsidentschafts- und FPÖ-Spitzenkandidat nach wie vor zu den bekanntesten Gesichtern der Freiheitlichen zählt. Die SPÖ nutzte den Vorfall für eine Rücktrittsforderung, an Hofers Funktion im Landtag ändert das bislang aber nichts.









