Extrig.at

Die unabhängige Onlinezeitung für Österreich

Hitzewelle bringt Juni-Rekorde in sechs Bundesländern

Redaktionelle Szene zum Thema „Hitzewelle bringt Juni-Rekorde in sechs Bundesländern“

Die aktuelle Hitzewelle hat am Samstag in Österreich gleich in sechs Bundesländern neue Juni-Rekorde gebracht. Nach Angaben der Geosphere Austria wurden in Wien, Niederösterreich, dem Burgenland, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg neue Höchstwerte für den Juni gemessen. Der bundesweite Spitzenwert lag am frühen Abend bei 39,3 Grad in Bad Deutsch-Altenburg.

Auch in Wien und Tirol wurden neue Bestmarken erreicht: In Wien-Stammersdorf wurden 38,8 Grad gemessen, in Wien-Innere Stadt und an der Messstation Innsbruck-Universität jeweils 38,7 Grad. Insgesamt registrierte die Geosphere Austria an 125 von 277 Messstationen neue Temperaturspitzen für Juni.

Rekordwerte an mehreren Stationen

Besonders auffällig war die Zahl der Messpunkte, an denen es nie zuvor so heiß war wie am Samstag. Dazu zählten Wien-Stammersdorf mit 38,8 Grad, Innsbruck-Universität und Bad Vöslau mit je 38,5 Grad, Wieselburg mit 38,3 Grad, Melk mit 38,2 Grad sowie Braunau/Ranshofen mit 38,0 Grad. An 18 Stationen wurden um 17 Uhr mindestens 38 Grad verzeichnet.

Damit liegt der Samstag bereits über dem bisherigen österreichweiten Juni-Rekord von 38,6 Grad, der am 20. Juni 2013 gemessen worden war. Der bisherige österreichische Absolutrekord stammt aus dem August 2013 und liegt bei 40,5 Grad in Bad Deutsch-Altenburg.

Sonntag könnte noch heißer werden

Für den Sonntag wurde der Höhepunkt der Hitzewelle erwartet. Meteorologin Ariane Pfleger sagte, der Tag habe das Potenzial, „noch ein gutes Grad wärmer“ zu werden. Damit könnten weitere absolute Höchstwerte fallen, möglicherweise sogar der österreichische Temperaturrekord von 40,5 Grad. Pfleger sprach dabei allerdings von einer knappen Angelegenheit.

Die Warnung vor der Hitze wurde bis Dienstag ausgeweitet. Die kommenden Tage dürften damit weiter unter dem Eindruck außergewöhnlich hoher Temperaturen stehen, nachdem schon der Samstag zahlreiche Stationen im Land an ihre bisherigen Grenzen gebracht hatte.

Diesen Artikel teilen