Ein Paragleiter aus Deutschland ist am Donnerstagnachmittag in den Hohen Tauern bei Mittersill (Pinzgau) abgestürzt und schwer verletzt worden. Der Mann lag nach dem Unfall im Bereich des Stubenkogels auf der Westseite des Kammes in abschüssigem Gelände und musste mit einem Hubschrauber geborgen werden.
Der Unfall ereignete sich unweit des Pihapper, eines bekannteren Gipfels zwischen Felbertal und Hollersbachtal am Nordrand des Nationalparks Hohe Tauern. Beim ersten Anflug des Notarzthubschraubers Martin 6 wirkte es laut Einsatzbericht zunächst so, als liege der Verunglückte regungslos in einem Geröllfeld. Wenig später traf auch der Polizeihubschrauber Libelle vom Flughafen Salzburg ein und brachte Bergretter zur Unfallstelle.
„Der Patient lag rund 50 Meter unterhalb einer Geländekante in abschüssigem Gelände. Er war ansprechbar“, sagte Gerfried Walser, Ortsstellenleiter der Mittersiller Bergrettung. Der Notarzt wurde per Tau zum Verletzten abgesetzt. Bergretter seilten sich von oberhalb der Absturzstelle über mehr als 200 Meter ab und stabilisierten den Mann. Anschließend konnte er mit einer Taubergung aufgenommen werden.
Bevor der Hubschrauber den Verletzten bergen konnte, musste der Gleitschirm gesichert werden, damit er nicht in den Rotor geraten konnte. Der Schwerverletzte wurde danach ins Unfallkrankenhaus in der Stadt Salzburg geflogen. Im Einsatz standen die Bergrettung Mittersill sowie Kräfte der Heli Austria Flugrettung und der Polizei.









