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Großschlag gegen europaweiten Drogenring: Mehr als vier Tonnen Cannabis sichergestellt

Redaktionelle Szene zum Thema „Großschlag gegen europaweiten Drogenring: Mehr als vier Tonnen Cannabis sichergestellt“

Ermittler sind in Deutschland, Spanien und Österreich gegen einen mutmaßlich europaweit vernetzten Drogenring vorgegangen. Im Zentrum der Aktion stehen nach Angaben der Kölner Staatsanwaltschaft mehr als vier Tonnen Cannabis, dazu große Mengen Kokain, Crack und Amphetaminöl. Neun Haftbefehle gegen Verdächtige im Alter von 24 bis 31 Jahren wurden vollstreckt.

Insgesamt seien bisher 31 Beschuldigte ins Visier der Ermittler geraten, teilte die Behörde mit. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Köln durchsuchten Einsatzkräfte 31 Privatwohnungen, Geschäftsräume und Verstecke. Die Ermittlungen werden von der Polizei Köln geführt, beteiligt sind auch Europol sowie Behörden in Spanien und Österreich.

Handel über Ländergrenzen hinweg

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, den Drogenhandel über Jahre hinweg grenzüberschreitend organisiert zu haben. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand soll der Gesamtwert der Geschäfte bei mehr als elf Millionen Euro liegen. Nachgewiesen wurden bislang mehr als vier Tonnen Cannabis, mehr als 27 Kilogramm Kokain, etwa 1,5 Kilogramm Crack und rund 800 Liter Amphetaminöl.

Die Staatsanwaltschaft in Köln betonte, dass diese Menge Amphetaminöl zur Herstellung von mehr als drei Tonnen Amphetamin ausreichen würde. Damit unterstreichen die Ermittler das Ausmaß des mutmaßlichen Netzwerks, das offenbar über mehrere Länder hinweg arbeitete und die Versorgung mit verschiedenen Drogenarten parallel organisierte.

Für Österreich ist der Fall Teil einer größeren internationalen Ermittlungskooperation. Welche Rolle einzelne Verdächtige hierzulande gespielt haben, blieb zunächst offen. Klar ist aber: Der Schlag richtet sich gegen eine Struktur, die nach Einschätzung der Ermittler nicht nur mit Cannabis, sondern auch mit Kokain, Crack und chemischen Vorprodukten im großen Stil gehandelt haben soll.

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