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Modi überrascht Meloni mit indischen „Melody“-Zuckerl

Redaktionelle Szene zum Thema „Modi überrascht Meloni mit indischen „Melody“-Zuckerl“

Der indische Ministerpräsident Narendra Modi hat seiner italienischen Amtskollegin Giorgia Meloni bei einem Treffen ein Päckchen der in Indien bekannten „Melody“-Zuckerl geschenkt. Das Mitbringsel spielt augenzwinkernd auf den im Netz kursierenden Spitznamen „Melodi“ an, mit dem Unterstützer die beiden Regierungschefs seit Jahren bezeichnen.

Die kleine Geste ist politisch zwar folgenarm, aber symbolisch nicht ohne Aussage. Modi und Meloni pflegen seit Melonis Amtsantritt im Jahr 2022 einen betont freundlichen Ton. Bei internationalen Gipfeln und auf Social Media sind gemeinsame Auftritte der beiden immer wieder aufgefallen; beide setzen dabei auf konservative Politik, nationale Souveränität und eine klar akzentuierte Selbstinszenierung.

Die „Melody“-Zuckerl gehören in Indien zu den bekannten Süßigkeiten und sind vor allem wegen ihres Namens populär. Dass Modi gerade dieses Produkt auswählte, dürfte kein Zufall gewesen sein: Der Name lässt sich als direkte Anspielung auf „Melodi“ lesen, die zusammengesetzte Internet-Variante aus Modi und Meloni. In sozialen Netzwerken wurde dieses Wortspiel schon mehrfach für Fotos und kurze Clips der beiden verwendet.

Meloni war zuletzt mehrfach auf internationaler Bühne an der Seite Modis zu sehen, unter anderem bei G7-Treffen und anderen multilateralen Formaten. Für Modi ist die italienische Regierungschefin eine wichtige Ansprechpartnerin innerhalb Europas; umgekehrt sucht Italien unter Meloni engen Kontakt zu Indien, auch mit Blick auf Wirtschaftsbeziehungen und geopolitische Kooperation.

Das Geschenk reiht sich damit in eine Serie öffentlicher Gesten ein, mit denen beide Politiker ihre persönliche Nähe betonen. Inhaltlich ändert das an den politischen Differenzen zwischen Indien und Italien wenig, im protokollarischen Rahmen aber setzt es ein bewusst leichtes Signal: freundlich, vertraut und auf internationaler Bühne gut inszeniert.

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