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Arnautovic gegen Messi: Wer in Dallas im Vorteil ist

Redaktionelle Szene zum Thema „Arnautovic gegen Messi: Wer in Dallas im Vorteil ist“

Österreich trifft am Montag bei der Weltmeisterschaft in Dallas auf Argentinien. Mit einem Sieg wäre der Aufstieg ins Sechzehntelfinale fixiert. Im Mittelpunkt steht damit auch das Duell Marko Arnautovic gegen Lionel Messi – und ein Vergleich, der auf den ersten Blick klar wirkt, sich bei näherer Betrachtung aber überraschend entwickelt.

Sportlich ist die Rollenverteilung eindeutig: Argentinien kommt als Weltmeister, Österreich als Außenseiter. Doch Arnautovic bringt für die Partie ein sportliches Profil mit, das im direkten Vergleich mit Messi in mehreren Punkten erstaunlich anders aussieht. Der 36-Jährige hat in seiner Karriere für neun Klubs gespielt – darunter Twente, Werder Bremen, Stoke City, West Ham, Shanghai, Bologna, Inter und Roter Stern Belgrad. Messi kam auf Stationen bei nur drei Vereinen: Barcelona, Paris Saint-Germain und Inter Miami.

Auch bei der körperlichen Präsenz liegen die beiden Welten auseinander. Arnautovic gilt seit Jahren als wuchtiger, robuster Stürmer, der mit seinem Körper arbeiten kann. Messi wurde wegen seiner niedrigen Statur früh als „La Pulga“ – der Floh – bekannt. Im direkten Vergleich fällt Arnautovic deutlich schwerer ins Gewicht, was auf dem Platz gerade bei Zweikämpfen und im Strafraum eine Rolle spielen kann.

Ein weiterer Punkt spricht zumindest in dieser Gegenüberstellung für den ÖFB-Angreifer: Arnautovic kennt im Gegensatz zu Messi auch den raueren, kleineren Fußballbetrieb in Österreich. Als 16-Jähriger bestritt er 18 Partien für den FAC, sein Debüt gab er gegen Ankerbrot. Messi wiederum prägte seine Laufbahn von Beginn an im internationalen Spitzenniveau bei Barcelona.

Die Ausgangslage für Österreich bleibt dennoch klar: Gegen Argentinien braucht es nicht nur Disziplin in der Defensive, sondern auch Effizienz nach vorne. Für Arnautovic ist das Spiel zugleich eine Bühne, auf der er seine Erfahrung und Robustheit gegen einen der größten Fußballer der Geschichte ausspielen kann. Dass der Vergleich zwischen den beiden nicht nur über Tore und Titel entschieden wird, macht die Partie zusätzlich reizvoll.

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