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Hitze im Auto wird zur Lebensgefahr für Kinder und Tiere

Redaktionelle Szene zum Thema „Hitze im Auto wird zur Lebensgefahr für Kinder und Tiere“

Mit der ersten Hitzewelle des Jahres warnt der ARBÖ vor der Gefahr, dass abgestellte Autos binnen weniger Minuten zur lebensgefährlichen Hitzefalle werden. Schon bei etwa 25 Grad Außentemperatur kann sich der Innenraum rasch auf rund 35 Grad aufheizen, bei 30 Grad sind laut ARBÖ mehr als 50 Grad möglich.

Besonders gefährdet sind Kinder, ältere und chronisch kranke Menschen sowie Tiere. Selbst ein geöffnetes Fenster oder vorüberziehende Wolken bieten nach Angaben des Mobilitätsclubs keinen verlässlichen Schutz. Auch ein Schattenplatz ist keine sichere Lösung, weil die Sonne wandert und das Fahrzeug schnell wieder direkt bestrahlt werden kann.

Gefahr wird oft unterschätzt

Der ARBÖ erinnert daran, dass schon kurze Zeit im geparkten Auto gravierende Folgen haben kann. Für Tiere kann die Belastung besonders rasch tödlich werden. Ein Hund, der aus einem überhitzten Wagen befreit wird, ist damit nicht automatisch außer Gefahr: Ein Hitzschlag kann noch Stunden später zu schweren Komplikationen und im schlimmsten Fall zum Tod führen.

In Wien wurden im vergangenen Jahr 13 Anzeigen wegen im Auto zurückgelassener Hunde registriert. Fachleute gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl höher liegt, weil viele Vorfälle nicht gemeldet werden. Vor allem in der heißen Jahreszeit wird das Risiko regelmäßig unterschätzt.

Der ARBÖ ruft deshalb dazu auf, Kinder und Tiere niemals auch nur kurz im Auto zurückzulassen. Schon wenige Minuten können genügen, damit sich der Innenraum auf ein Niveau erhitzt, das für Menschen und Tiere gefährlich wird. Wer ein eingeschlossenes Tier oder Kind bemerkt, sollte rasch reagieren und im Notfall Hilfe holen.

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