Christoph Baumgartner hat sich nach seiner Oberschenkel-Operation erstmals ausführlich zur Verletzung geäußert und stellt klar: Mitleid will der 23-jährige ÖFB-Mittelfeldspieler keines mehr hören. „Es reicht jetzt auch mit Mitleid, davon hab ich genug gekriegt“, sagte Baumgartner bei einem Auftritt im Umfeld des österreichischen Nationalteams in Santa Barbara.
Baumgartner war eine Woche vor der Abreise in die USA an der gerissenen Sehne im Oberschenkel operiert worden. Trotz Krücken reiste er am Mittwoch von Wien nach Los Angeles, um während der WM in der Nähe der Mannschaft zu sein. Für das ÖFB-Team bleibt er damit auch ohne Einsatz ein Teil des Kaders und will die Mitspieler nach Kräften unterstützen.
Der Mittelfeldspieler schilderte, dass er die Diagnose rasch verarbeitet habe. Er blicke nun nur noch nach vorne, sagte er. Fußball gehöre nun einmal auch zu solchen Rückschlägen, betonte Baumgartner, der von seinen Teamkollegen in Santa Barbara herzlich empfangen wurde.
Besonders wichtig sei ihm, trotz der verpassten WM im Umfeld der Mannschaft zu bleiben. Er freue sich sehr, in den USA sein zu dürfen, sagte er, und dankte seinem Klub RB Leipzig dafür, dass er die Reha während des Turniers beim ÖFB absolvieren könne. Für die kommenden Wochen wolle er sich keinen Zeitdruck machen. Entscheidend sei, wieder schmerzfrei auf den Platz zurückzukehren.
Baumgartner zählt zu den wichtigsten Spielern im österreichischen Team und sein Ausfall trifft die Mannschaft sportlich. Umso mehr gewinnt seine Rolle abseits des Feldes an Bedeutung: Als Teil des Teams in Santa Barbara soll er die Gruppe begleiten, auch wenn er selbst nicht mehr eingreifen kann.









