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USA und Iran einigen sich laut Pakistan auf Friedensvereinbarung

Redaktionelle Szene zum Thema „USA und Iran einigen sich laut Pakistan auf Friedensvereinbarung“

Der Iran und die USA haben sich nach Angaben von Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif auf eine Friedensvereinbarung verständigt. Die Einigung sei bei Gesprächen in Pakistan erzielt worden, nachdem Teheran zuletzt eine solche Annäherung noch dementiert hatte. Welche konkreten Inhalte die Vereinbarung umfasst, blieb zunächst offen.

Die Mitteilung kommt in einer Phase, in der die Lage im Nahen Osten weiter angespannt ist. Die USA und der Iran stehen seit Jahren in einem Konflikt um das iranische Atomprogramm, regionale Machtfragen und gegenseitige Vorwürfe der Destabilisierung. Gespräche zwischen beiden Staaten gelten deshalb regelmäßig als politisch heikel und werden meist nur indirekt geführt.

Dass Pakistan die Einigung nun öffentlich macht, unterstreicht die Rolle Islamabads als Vermittler in regionalen Krisen. Das Land pflegt sowohl zu Iran als auch zu den USA diplomatische Beziehungen, ist selbst aber immer wieder mit den Folgen der Spannungen im Nahen Osten konfrontiert. Eine offizielle Bestätigung aus Washington oder Teheran lag zunächst nicht vor.

Unklar blieb auch, ob es sich um eine umfassende politische Vereinbarung oder zunächst um einen begrenzten Verständigungsschritt handelt. Gerade im Verhältnis zwischen den USA und Iran waren frühere Annäherungen mehrfach an Details zu Sanktionen, Sicherheitsgarantien und dem Umgang mit iranischen Atomaktivitäten gescheitert. Die nun gemeldete Einigung wäre daher ein bemerkenswerter Schritt, sollte sie sich bestätigen.

Für die Region könnte eine solche Verständigung weitreichende Folgen haben. Zwischen Iran, Israel, den USA und verschiedenen mit Teheran verbündeten Milizen war die Lage zuletzt immer wieder gefährlich eskaliert. Jede Annäherung zwischen Washington und Teheran wird deshalb auch als möglicher Faktor für eine Entspannung über die unmittelbaren Verhandlungen hinaus gesehen.

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