Die iranische Führung hat sich am Freitag offen für einen raschen Abschluss der Gespräche mit den USA gezeigt. Nach der von US-Präsident Donald Trump am Donnerstagabend verkündeten Deeskalation im Konflikt spricht auch Teheran von einem möglichen baldigen Verhandlungsdurchbruch. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen könnte ein Abkommen bereits am Sonntag stehen.
Damit verdichten sich die Signale für eine rasche politische Lösung nach der jüngsten Eskalation zwischen Washington und Teheran. Trump hatte am Donnerstagabend erklärt, der Krieg gegen den Iran sei beendet. Die Aussagen aus beiden Hauptstädten deuten nun darauf hin, dass die diplomatischen Kontakte nach der militärischen Zuspitzung wieder Fahrt aufgenommen haben.
Im Zentrum der Gespräche steht demnach ein Abkommen, das die unmittelbare Konfrontation entschärfen und weitere Kampfhandlungen verhindern soll. Die Aussicht auf eine Einigung binnen weniger Tage wäre ein bemerkenswerter Schritt, nachdem die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran zuletzt erneut stark belastet waren.
Welche genauen Punkte ein mögliches Abkommen enthalten soll, blieb zunächst offen. Klar ist aber, dass beide Seiten öffentlich nun nicht mehr nur von einer Waffenruhe, sondern von einem weitergehenden Verhandlungsprozess sprechen. Das erhöht die Erwartung, dass die politische Führung in Teheran und die US-Regierung eine rasche Formel für ein Ende der Spannungen suchen.
Ob ein Abschluss tatsächlich schon am Sonntag gelingt, hängt nach den vorliegenden Angaben von den weiteren Gesprächen ab. Für die Region wäre ein solcher Deal politisch von großer Tragweite, weil er die Gefahr eines neuen militärischen Aufflammens vorerst verringern würde.









