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Lakecia Benjamin bringt Jazz, R&B und Hip-Hop ins Porgy & Bess

Redaktionelle Szene zum Thema „Lakecia Benjamin bringt Jazz, R&B und Hip-Hop ins Porgy & Bess“

Die New Yorker Saxofonistin Lakecia Benjamin gastiert am Sonntag im Wiener Porgy & Bess und stellt dabei ihr aktuelles Album „We Dream“ vor. Die 1986 geborene Musikerin zählt zu den markanten Stimmen einer jungen Jazzgeneration, die stilistisch bewusst offen arbeitet und Einflüsse aus Jazz, R&B, Hip-Hop und experimenteller Musik zusammenführt.

Benjamin hat sich in den vergangenen Jahren mit einer Mischung aus Energie, Virtuosität und Bühnenpräsenz einen Namen gemacht. Sie trat bereits mit Stevie Wonder, Alicia Keys und Prince auf und beschäftigte sich zugleich intensiv mit dem Werk von John Coltrane. Auf „We Dream“ setzt sie diesen Zugang fort und versammelt Gäste, die unterschiedliche musikalische Perspektiven einbringen.

Dass Benjamin sich gern als glamouröse, afrofuturistische Persönlichkeit inszeniert, passt zu ihrem künstlerischen Selbstverständnis: Jazz soll bei ihr nicht nur Traditionspflege sein, sondern auch Vision und Gegenwart zugleich. In Wien trifft sie damit auf ein Publikum, das für genreübergreifende Projekte und die Mischung aus improvisierter Musik, Groove und politischer Haltung offen ist.

Das Konzert fügt sich in eine Laufbahn ein, die Benjamin längst über die klassische Jazzszene hinausgeführt hat. Ihr Zugang verbindet Technik mit Spontaneität, aber auch mit einem klaren Anspruch an Ausdruck und Haltung. Gerade damit gehört sie zu jenen Musikerinnen, die den zeitgenössischen Jazz stärker in Richtung populärer und urbaner Klangsprachen geöffnet haben.

Mit dem Auftritt im Porgy & Bess bringt Benjamin diese Mischung nun nach Wien – als Live-Programm, das den Raum zwischen Jazztradition und Gegenwartskultur auslotet.

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