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Popelka wechselt 2029 von Wien nach München

Redaktionelle Szene zum Thema „Popelka wechselt 2029 von Wien nach München“

Petr Popelka wird mit der Spielzeit 2029/30 neuer Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München. Der tschechische Dirigent, seit 2024 Chefdirigent der Wiener Symphoniker, tritt dort die Nachfolge von Vladimir Jurowski an. Sein Vertrag in Wien läuft im Sommer 2029 aus.

Die Berufung wurde vom bayerischen Kunstminister Markus Blume bekanntgegeben. Popelka bleibt damit noch mehrere Jahre in Wien, bevor er den Wechsel nach München antritt. Die Wiener Symphoniker und der Dirigent wollen sich nach dem Ende des Vertrags weiter verbunden halten.

Popelka hat sich in Wien rasch etabliert. Der gebürtige Tscheche übernahm die Wiener Symphoniker erst vor gut einem Jahr als Chefdirigent und gehört zu den markantesten Namen im mitteleuropäischen Dirigentenbetrieb. Mit dem Wechsel an die Bayerische Staatsoper übernimmt er eines der prominentesten musikalischen Ämter im deutschsprachigen Raum.

Die Generalmusikdirektion der Bayerischen Staatsoper zählt zu den einflussreichsten Positionen im Opernbetrieb. Sie prägt nicht nur das musikalische Profil des Hauses, sondern auch dessen künstlerische Ausrichtung über mehrere Spielzeiten hinweg. Dass Popelka bereits vier Jahre vor dem Amtsantritt benannt wurde, gibt dem Haus wie auch dem Orchester in Wien Planungssicherheit.

Für die Wiener Symphoniker bedeutet die Personalie zugleich einen absehbaren Einschnitt und einen langen Übergang. Bis zum Sommer 2029 bleibt Popelka im Amt, danach endet seine reguläre Vertragsperiode. In Wien dürfte damit frühzeitig die Frage nach seiner Nachfolge aufbrechen.

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