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Friaul und ÖBB wollen Zugangebot am Alpe-Adria-Radweg ausbauen

Redaktionelle Szene zum Thema „Friaul und ÖBB wollen Zugangebot am Alpe-Adria-Radweg ausbauen“

Die Region Friaul-Julisch Venetien und die ÖBB wollen das Bahnangebot entlang des Alpe-Adria-Radwegs ausweiten. Ziel ist es, Engpässe beim Transport von Fahrrädern auf der grenzüberschreitenden Strecke zu beseitigen und in der Hauptsaison mehr Kapazität zu schaffen.

Nach Angaben aus dem Umfeld der Gespräche soll dazu ein gemeinsames Konzept erarbeitet werden. Im Fokus stehen vor allem Zeiten mit besonders hoher Nachfrage, in denen die bisherigen Verbindungen und die Mitnahmemöglichkeiten für Räder zuletzt offenbar nicht ausgereicht haben.

Radroute mit hoher Auslastung

Der Alpe-Adria-Radweg zählt zu den bekanntesten Radrouten im Alpen-Adria-Raum. Er verbindet Regionen in Österreich und Italien und wird stark von Freizeit- und Urlaubsgästen genutzt. Gerade auf den Bahnabschnitten, die Radreisende für An- und Abreise oder für Teilstrecken verwenden, kommt es in Spitzenzeiten immer wieder zu Auslastungsproblemen.

Mit dem geplanten Ausbau reagieren Friaul-Julisch Venetien und die ÖBB auf diesen Druck. Mehr Züge in besonders nachfragestarken Phasen sollen helfen, Wartezeiten und überfüllte Verbindungen zu reduzieren. Für Radreisende wäre das vor allem in den Sommermonaten relevant, wenn der Andrang auf der Route traditionell besonders hoch ist.

Grenzüberschreitende Lösung gesucht

Die Initiative ist auch ein logistisches Thema zwischen Italien und Österreich. Für den grenzüberschreitenden Verkehr entlang der Radroute braucht es abgestimmte Kapazitäten, damit Radmitnahme und Fahrplan besser zusammenspielen. Genau dort setzen die Gespräche zwischen der Region und den ÖBB an.

Konkrete Details zu zusätzlichen Verbindungen oder einem Zeitplan für die Umsetzung wurden zunächst nicht genannt. Klar ist aber: Friaul-Julisch Venetien will gemeinsam mit den ÖBB ein Angebot schaffen, das den stark genutzten Radweg besser an den Bahnverkehr anbindet.

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