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Putin lehnt Treffen mit Selenskyj vorerst ab

Redaktionelle Szene zum Thema „Putin lehnt Treffen mit Selenskyj vorerst ab“

Russlands Präsident Wladimir Putin sieht derzeit keinen Grund für ein direktes Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Das sagte Putin nach Angaben aus dem Umfeld des laufenden diplomatischen Austauschs und bekräftigte damit erneut die russische Zurückhaltung gegenüber unmittelbaren Friedensgesprächen auf höchster Ebene.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert damit ohne greifbare Perspektive auf ein bilaterales Gespräch der Staatschefs an. Ein solches Treffen gilt in westlichen Hauptstädten seit Langem als möglicher Schritt, um Bewegung in die Verhandlungen über einen Waffenstillstand oder spätere Friedensgespräche zu bringen. Moskau hält sich aber weiterhin mit Zusagen zurück und verweist auf offene Vorbedingungen und ungeklärte Positionen.

Parallel dazu laufen die diplomatischen Bemühungen der Ukraine mit ihren Verbündeten weiter. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron reist am Sonntag nach London zu Gesprächen über zusätzliche Ukraine-Hilfen. Im Zentrum der Abstimmung steht nach Angaben aus dem Umfeld der Reise die weitere Unterstützung für Kiew, während sich die europäischen Partner auf mögliche nächste politische und militärische Schritte verständigen wollen.

Europäische Partner beraten über nächste Unterstützung

Die Abstimmungsgespräche in London fallen in eine Phase, in der die Ukraine weiter auf politische Rückendeckung und materielle Hilfe ihrer westlichen Verbündeten angewiesen ist. Vor allem in Europa wächst der Druck, die langfristige Unterstützung trotz innenpolitischer Debatten in den einzelnen Staaten aufrechtzuerhalten. Frankreich zählt dabei zu den zentralen Akteuren, wenn es um die Koordination neuer Hilfspakete und die gemeinsame Linie gegenüber Moskau geht.

Putins erneute Absage an ein Treffen mit Selenskyj dürfte in Kiew wie in den westlichen Hauptstädten als Signal gelesen werden, dass der Kreml vorerst keine Bereitschaft zu einem direkten politischen Durchbruch zeigt. Für die Diplomatie bedeutet das zunächst: Die Gespräche über Unterstützung, Sicherheitszusagen und mögliche Verhandlungsformate gehen weiter, ein kurzfristiger Gipfel zwischen den Präsidenten ist aber nicht in Sicht.

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