Eine Kaltfront zieht am Freitag von West nach Ost über Österreich und sorgt vorübergehend für kühlere Luft, viele Wolken und Regen. Besonders im Osten und Süden kann der Niederschlag laut Prognose noch bis über Mittag anhalten, während es im Westen und Norden schon früher auflockert. Die Temperaturen gehen spürbar zurück.
Am Vormittag bleibt der Himmel vielerorts noch dicht bewölkt. Danach folgen zwar einzelne Regenschauer, dazwischen sind aber auch sonnige Auflockerungen möglich. Bis zum Abend trocknet es mit Ausnahme der Alpensüdseite weitgehend ab. Die Frühtemperaturen liegen bei acht bis 16 Grad, die Tageshöchstwerte bei 13 bis 20 Grad.
Gewitterwarnungen in Teilen Deutschlands
Während Österreich am Freitag unter der Front liegt, warnt der Deutsche Wetterdienst in mehreren Bundesländern vor kräftigen Gewittern. Betroffen sind unter anderem Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Vor allem ab dem Nachmittag sind im Nordwesten Brandenburgs, im westlichen Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt lokal schwere Gewitter möglich.
Dabei sind Sturmböen um 80 Kilometer pro Stunde, Starkregen mit bis zu 15 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit und kleinkörniger Hagel nicht ausgeschlossen. Vereinzelt können laut Warnlage auch orkanartige Böen bis 105 Kilometer pro Stunde sowie Hagelkörner von rund zwei Zentimetern Durchmesser auftreten.
Am Wochenende wird es wieder freundlicher
Die Abkühlung bleibt nur von kurzer Dauer. Schon am Samstag setzt sich laut Prognose wieder deutlich freundlicheres Wetter durch. Der Tag beginnt vielerorts sonnig, im Westen und im Bergland ziehen später aber vermehrt Quellwolken auf. Einzelne Regenschauer sind dann ebenfalls möglich, bevor sich das Wetter im weiteren Verlauf wieder beruhigt.
Damit endet die kurze Sommerpause nach dem Frontdurchgang rasch wieder. Für den Freitag empfiehlt sich aber noch einmal Regen- und Wolkenschutz, vor allem dort, wo der Niederschlag länger anhält.









