Die Vorarlberger Wirtschaftskammer will ihren Beitrag zum bundesweiten Sparkurs ohne Kündigungen schaffen. Präsident Karlheinz Kopf sagte, für das Bundesland sei ein Einsparvolumen von rund dreieinhalb Millionen Euro vorgesehen. Die Maßnahmen sollen über mehrere Jahre verteilt und sowohl beim Personal- als auch beim Sachaufwand umgesetzt werden.
Kopf stellte klar, dass in Vorarlberg keine Kündigungen geplant seien. Stattdessen solle der Abbau über natürliche Abgänge gelingen, also etwa über Pensionierungen und Stellen, die nicht nachbesetzt werden. Das Konzept dafür werde derzeit ausgearbeitet, sagte er dem ORF Vorarlberg.
Mit diesem Kurs grenzt sich Vorarlberg deutlich von den Plänen der Bundeskammer ab. WKÖ-Präsidentin Martha Schultz hatte am Dienstag angekündigt, im Zuge der Sparvorhaben 200 von 800 Jobs zu streichen. Der Personalabbau soll im Sommer beginnen und bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
Während in der Bundesorganisation ein Großteil des Abbaus über Kündigungen erfolgen soll, setzt die Landesorganisation auf eine sanftere Lösung. Kopf sprach von einem „sehr verträglichen“ Vorgehen, das über die Jahre verteilt werden solle. Von den in Wien vorgesehenen Kündigungszahlen sei man in Vorarlberg weit entfernt, betonte er.
Die Einsparungen sind Teil eines größeren Kostendrucks innerhalb der Wirtschaftskammer. Auch die Bundesländer müssten ihren Teil beitragen, sagte Kopf. Wie die Summe im Detail erreicht werden soll, wird in den kommenden Monaten festgelegt.









