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Italien schreibt bei den French Open auch ohne Sinner Tennis-Geschichte

Redaktionelle Szene zum Thema „Italien schreibt bei den French Open auch ohne Sinner Tennis-Geschichte“

Italien steht bei den French Open in Paris im Viertelfinale mit mehreren Spielern stark da, obwohl Jannik Sinner früh aus dem Turnier ausgeschieden ist. Flavio Cobolli, Matteo Berrettini und Matteo Arnaldi haben den Rückschlag für den Weltranglistenersten in Roland Garros rasch in den Hintergrund gedrängt und dem italienischen Tennis neue Breite verliehen.

Besonders bemerkenswert ist die Leistung von Flavio Cobolli, der in Paris bislang für Aufsehen sorgt. Der 22-Jährige bestätigte damit den Aufwärtstrend des italienischen Herrentennis, das in den vergangenen Jahren nicht nur an der Spitze, sondern auch in der Breite deutlich zugelegt hat. Mit Berrettini und Arnaldi sind zudem zwei weitere Spieler im Turnier, die auf Sand traditionell zu den gefährlichen Gegnern zählen.

Für Italien ist der starke Auftritt in Roland Garros mehr als nur eine Momentaufnahme. Das Land verfügt im Männerbereich inzwischen über eine bemerkenswerte Dichte an Spielern, die auf der großen Bühne mithalten können. Dass ausgerechnet das frühe Aus von Sinner nicht zum Stimmungskiller wurde, zeigt die neue Stabilität im Kader der italienischen Profis.

Sinner hatte als Weltranglistenerster und klarer Titelfavorit in Paris besondere Erwartungen geweckt. Sein Ausscheiden änderte an der italienischen Gesamtbilanz in Roland Garros bislang wenig, weil die übrigen Topspieler die Lücke geschlossen haben. Berrettini, einst selbst Grand-Slam-Finalist, bringt Erfahrung und Schlagkraft mit, Arnaldi gilt als laufstarker Sandplatzspezialist, Cobolli als einer der jüngsten Aufsteiger der Szene.

Die Entwicklung passt zu einem größeren Bild: Italien hat sich im internationalen Tennis in den vergangenen Jahren vom Einzelphänomen zur echten Breite-Landkarte entwickelt. Im Profibereich sind immer mehr italienische Spieler auf Grand-Slam-Niveau konkurrenzfähig, bei den French Open wird das besonders sichtbar. Paris bleibt damit auch ohne Sinner ein Ort, an dem das italienische Tennis seine neue Stärke demonstriert.

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