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Sieben ausgemusterte Saab 105 stehen zum Verkauf

Redaktionelle Szene zum Thema „Sieben ausgemusterte Saab 105 stehen zum Verkauf“

Das Bundesheer verkauft sieben ausgemusterte Saab 105. Wer sich für die unbewaffneten Maschinen interessiert, kann bis 22. Juni ein Anbot legen, wie aus Angaben des Verteidigungsministeriums hervorgeht. Der Zuschlag soll nach dem Bestbieterprinzip erfolgen.

Voraussetzung für einen Kauf ist eine Berechtigung zum Handel mit Rüstungsgütern. Zusätzlich braucht es die Zustimmung Schwedens. Das sei bei internationalen Rüstungsgeschäften üblich, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Michael Bauer, auf APA-Anfrage. Der Grund: Hersteller sichern sich vertraglich ein Mitspracherecht, wenn ihre Technologie weiterverkauft wird. Solche Freigaben können laut Ministerium mehrere Monate dauern.

Wie viel die Flugzeuge einbringen werden, ist offen. Auch ob sich überhaupt genügend Interessenten finden, lässt sich nach Angaben des Ministeriums derzeit noch nicht abschätzen. Klarheit soll es nach Abschluss des Verfahrens am 23. Juni geben.

Die restlichen ausgemusterten Saab-105-Maschinen bleiben nicht alle im freien Verkauf. Ein Teil wird beim Heer behalten, etwa für die Bundesfachschule für Flugtechnik. Auch die HTL Eisenstadt und die HTL Kapfenberg erhalten je ein Exemplar, weitere Stücke gehen an das Heeresgeschichtliche Museum.

Die Saab 105 prägte den österreichischen Militärflug über Jahrzehnte. Die ersten drei Maschinen kamen am 2. Juli 1970 aus Schweden nach Österreich. Ursprünglich waren 20 Flugzeuge geplant, am Ende wurden 40 angeschafft. Ende 2020 wurde der Typ schließlich ausgemustert.

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