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BVAEB verdoppelt Selbstbehalt für Behandlungen ab 1. Juni

Redaktionelle Szene zum Thema „BVAEB verdoppelt Selbstbehalt für Behandlungen ab 1. Juni“

Die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) erhöht mit 1. Juni den Behandlungsbeitrag von derzeit zehn auf 20 Prozent. Die Hauptversammlung habe den Schritt beschlossen, um trotz der angespannten Budgetsituation das Leistungsniveau der Kasse auch in Zukunft sicherstellen zu können, teilte die BVAEB mit.

Betroffen sind damit Versicherte der Kasse aus dem Bereich des öffentlichen Dienstes sowie aus den Bereichen Eisenbahnen und Bergbau. Der höhere Selbstbehalt gilt für Behandlungen und verdoppelt die bisherige Eigenleistung der Versicherten.

Für Menschen mit geringerem Einkommen gibt es laut BVAEB eine Möglichkeit zur Befreiung von dem Behandlungsbeitrag. Damit soll verhindert werden, dass die Erhöhung besonders stark auf Versicherte mit wenig finanziellen Spielräumen durchschlägt.

Die Maßnahme kommt überraschend und fällt in eine Phase, in der viele öffentliche Träger unter hohem Kostendruck stehen. Die BVAEB verweist dabei ausdrücklich auf die angespannte Budgetsituation. Welche konkreten Einsparungen oder weiteren Anpassungen folgen könnten, ist vorerst offen.

Kritik an der Entscheidung kam von den Grünen. Sie sehen die Verdopplung des Selbstbehalts offenbar kritisch, weil sie die finanzielle Belastung für Versicherte erhöht. Die BVAEB ist neben der ÖGK und der Sozialversicherung der Selbständigen eine der zentralen Kassen im österreichischen System.

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