Der in Niederösterreich und Wien arbeitende Fotokünstler Nikolaus Korab ist mit dem Elfriede-Mejchar-Preis für Fotografie ausgezeichnet worden. Die mit 7.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde ihm im Schloss Wolkersdorf im Bezirk Mistelbach überreicht.
Korab, geboren in Wien, ist für Arbeiten bekannt, in denen Licht und Schatten eine zentrale Rolle spielen. Die Jury hob besonders seine analoge Arbeitsweise hervor. Durch den Einsatz der analogen Großbildkamera erinnere er an die ursprüngliche Bedeutung der Fotografie als „Zeichnen mit Licht“, hieß es in der Begründung.
Korab wurde an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt zum Fotografen ausgebildet und studierte später an der Wiener Filmakademie Kamera. Seine Bilder wirkten klassisch, ohne veraltet zu sein, so die Jury weiter.
Die Laudatio auf den Preisträger hielt der Autor und Kunsthistoriker Peter Zawrel. Teil der Jury waren außerdem Nela Eggenberger, Alexandra Schantl und Fritz Simak. Zu den weiteren Finalisten zählten Werner Feiersinger, Katharina Gruzei und Trude Lukacsek.
Der Elfriede-Mejchar-Preis wurde von den Erben der 2020 verstorbenen Fotografin ins Leben gerufen. Er wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit einer Ausstellung im Schloss Wolkersdorf verbunden. Zum ersten Mal ging die Auszeichnung 2024 an die niederösterreichische Fotografin Lisa Rastl.









