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Toni Faber gibt Dompfarre ab und zieht aus Dienstwohnung aus

Redaktionelle Szene zum Thema „Toni Faber gibt Dompfarre ab und zieht aus Dienstwohnung aus“

Wiens Dompfarrer Toni Faber wird mit 30. September 2026 in Pension gehen und sein Amt an diesem Stichtag zurücklegen. Damit endet nicht nur seine lange Zeit am Wiener Stephansdom, sondern auch sein Wohnrecht in der Dienstwohnung im Dachgeschoss des Doms.

Faber lebt derzeit auf rund 1000 Quadratmetern mit Blick auf den „Steffl“. Mit der Pensionierung muss er die Wohnung räumen. Nach dem Amtsverzicht wird die Leitung der Dompfarre neu geregelt, für den derzeitigen Dompfarrer beginnt damit ein geordneter Übergang in den Ruhestand.

Faber prägt die katholische Kirche in Wien seit Jahrzehnten als öffentlich präsente und für viele Gläubige bekannte Persönlichkeit. Sein Abschied fällt in eine Phase, in der die Kirche in Österreich weiter mit sinkenden Priesternachwuchs und schwindender Bindung vieler Menschen an die Kirche ringt.

Der künftige Wechsel am Stephansdom ist auch organisatorisch relevant: Mit dem Auszug aus der Dienstwohnung wird Platz für eine Neuregelung in der Dompfarre frei. Für Faber selbst markiert der Termin das Ende eines der prominentesten Amtsverhältnisse der Wiener Kirche.

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