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Mariana Mazzucato verbindet Ökonomie und Gemeinwohl

Redaktionelle Szene zum Thema „Mariana Mazzucato verbindet Ökonomie und Gemeinwohl“

Die britisch-italienische Ökonomin Mariana Mazzucato legt mit „Ein Kapitalismus, der allen nützt“ ein neues Buch vor, das sich mit Politik, Ökonomie und dem Gemeinwohl befasst. Im englischen Original trägt das Werk den Titel „The Common Good Economy“.

Mazzucato ist seit Jahren als Stimme einer Wirtschaftsdebatte bekannt, die staatliches Handeln nicht als Hemmnis, sondern als gestaltende Kraft versteht. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Innovationen und mit dem sogenannten Public Value, also mit öffentlichem Nutzen als Maßstab wirtschaftlicher Entwicklung.

Der neue Band knüpft daran an und rückt die Frage in den Vordergrund, wie wirtschaftliche Beziehungen so organisiert werden können, dass sie nicht nur einzelnen Akteuren dienen, sondern dem Gemeinwohl insgesamt. Schon der deutsche Titel deutet an, dass Mazzucato den Kapitalismus nicht abschaffen, sondern auf einen breiteren gesellschaftlichen Nutzen ausrichten will.

Mit der Veröffentlichung richtet sich der Blick erneut auf eine Ökonomin, die politische Steuerung und wirtschaftliche Dynamik zusammen denkt. Gerade in der Kulturrubrik ist das Buch auch als Beitrag zu einer größeren Debatte lesbar: darüber, welche Rolle Ökonomie in einer Gesellschaft spielen soll und wie sich Wert nicht nur in Geld, sondern auch im öffentlichen Nutzen bemisst.

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