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Osttirol prüft über 400 Sportstätten auf Einheimischentarife

Redaktionelle Szene zum Thema „Osttirol prüft über 400 Sportstätten auf Einheimischentarife“

In Osttirol sind heuer mehr als 400 Sportstätten daraufhin geprüft worden, ob sie Einheimischentarife anbieten. Im Zuge seiner Sommertour machte Landeshauptmann-Stellvertreter Philipp Wohlgemuth in Lienz auf das Thema leistbare Freizeit aufmerksam. Im Mittelpunkt standen dabei Tarife für Angebote, die von den Menschen vor Ort genutzt werden.

Die Kontrollen und Erhebungen waren Teil einer breiter angelegten Prüfung in der Region. Nach den Angaben aus dem Umfeld der Tour rückten dabei vor allem jene Sport- und Freizeitanlagen in den Blick, bei denen es Preisunterschiede zwischen Einheimischen und anderen Gästen geben kann. Wohlgemuth warb in Lienz für ein Angebot, das auch für die Bevölkerung vor Ort finanzierbar bleibt.

Einheimischentarife gelten in Tirol seit Jahren als politisch sensibles Thema. Befürworter sehen darin eine Möglichkeit, die Nutzung von Sport- und Freizeiteinrichtungen für die lokale Bevölkerung leistbarer zu halten. Kritiker verweisen dagegen auf den organisatorischen Aufwand und die Frage, wie solche Vergünstigungen umgesetzt werden können. In Osttirol dürfte die Prüfung nun als Grundlage für weitere Gespräche über die Preisgestaltung dienen.

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