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Hallervorden-Auftritt löst Streit in der CDU aus

Redaktionelle Szene zum Thema „Hallervorden-Auftritt löst Streit in der CDU aus“

Ein Wahlkampfauftritt von Dieter Hallervorden bei CDU-Ministerpräsident Sven Schulze in Sachsen-Anhalt hat innerhalb der Union für Spannungen gesorgt. Der Schauspieler stellte sich dort deutlich gegen die Bundesregierung und Kanzler Friedrich Merz, kritisierte aber zugleich auch die AfD. Zusätzlich zeigte Hallervorden ein Bild von einer Gaza-Demonstration.

Damit geriet der Auftritt rasch zum Streitpunkt in der CDU. Vor allem der Umgang mit dem Gaza-Bild und die politische Positionierung des 90-jährigen Schauspielers lösten Diskussionen aus. Hallervorden nutzt öffentliche Auftritte seit Jahren immer wieder für politische Stellungnahmen, diesmal traf er damit auf eine ohnehin aufgeheizte parteipolitische Situation.

Der Hintergrund des Termins ist ein Wahlkampfauftritt an der Seite von Sven Schulze, der in Sachsen-Anhalt als CDU-Ministerpräsident auftritt. Dass Hallervorden dort nicht nur die Bundesregierung, sondern auch die AfD ins Visier nahm, wurde in der Partei unterschiedlich aufgenommen. Während die Kritik an Merz und der Bundesregierung erwartbar scharf ausfiel, wurde das Gaza-Bild von mehreren Seiten als zusätzlicher Reizpunkt wahrgenommen.

Der Vorfall zeigt, wie schnell sich ein politischer Auftritt im Wahlkampf zu einem internen Konfliktthema entwickeln kann, wenn prominente Unterstützer mit eigenen Botschaften auftreten. Bei der CDU geht es nun auch um die Frage, wie weit sich parteinahe Veranstaltungen für außenpolitische oder hoch aufgeladene Debatten öffnen lassen.

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