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Städte rüsten mit Bäumen, Brunnen und Entsiegelung gegen Hitze auf

Redaktionelle Szene zum Thema „Städte rüsten mit Bäumen, Brunnen und Entsiegelung gegen Hitze auf“

Niederösterreich erlebt derzeit eine außergewöhnliche Hitzewelle, in vielen Regionen steigen die Temperaturen auf mehr als 35 Grad. Mit den immer häufiger auftretenden Hitzetagen wächst auch das Gesundheitsrisiko. Gemeinden reagieren darauf mit Entsiegelung, Bäumen, Brunnen und neuen Grünflächen.

Wie aufwendig solche Umbauten sind, zeigt Wiener Neudorf im Bezirk Mödling. Dort wird sichtbar, dass eine klimafitte Stadtplanung nicht mit einzelnen Maßnahmen erledigt ist, sondern langfristige Planungen, Eingriffe in bestehende Strukturen und laufende Anpassungen braucht.

Die Hitze trifft Städte und dicht verbaute Orte besonders stark, weil versiegelte Flächen Wärme speichern und oft wenig Schatten vorhanden ist. Mehr Grünräume, Wasserstellen und entsiegelte Flächen sollen das Mikroklima verbessern und die Belastung für Bewohnerinnen und Bewohner verringern.

Dass das Thema dringlicher wird, zeigt auch die gesundheitliche Dimension. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit schätzt für den heurigen Juni österreichweit 395 hitzeassoziierte Todesfälle. Das Gesundheitsministerium verweist dabei auf einen Höchstwert für diesen Zeitraum.

Für Gemeinden bedeutet das: Begrünung, Verschattung und neue Wasserflächen werden zunehmend zu Bestandteilen der Ortsentwicklung. Der Umbau braucht aber Platz, Geld und Zeit – und er muss oft in bestehende Bebauung, Straßenräume und versiegelte Flächen eingepasst werden.

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