Bei mehreren hundert Bankomaten in Österreich ist das Abhebelimit gesenkt worden. Statt wie bisher bis zu 400 Euro pro Vorgang auszuzahlen, geben manche Geräte nun nur noch 200 Euro aus. Betroffen sind damit vor allem Kundinnen und Kunden, die größere Bargeldbeträge in einem Schritt beheben wollen.
Die Änderung sorgt in einem Land, das als besonders bargeldaffin gilt, für Verunsicherung. Wer an einem betroffenen Automaten mehr als 200 Euro will, muss den Betrag auf mehrere Abhebungen aufteilen oder auf einen anderen Bankomaten ausweichen. Dass solche Beschränkungen nun ausgerechnet bei Hunderten Geräten greifen, fällt im Alltag vieler Menschen rasch auf.
Bargeld bleibt in Österreich zwar weit verbreitet, doch Eingriffe bei den Auszahlungsgrenzen sind für viele sofort spürbar. Gerade bei Bankomaten, die in stark frequentierten Bereichen stehen, kann ein niedrigeres Limit dazu führen, dass Kundinnen und Kunden häufiger mehrere Transaktionen durchführen müssen. Das erhöht den Aufwand am Automaten und kann auch bei längeren Warteschlangen schneller zu Verzögerungen führen.
Warum die Grenze bei den betroffenen Geräten reduziert wurde, wird in den vorliegenden Angaben nicht ausgeführt. Fest steht aber, dass die neue 200-Euro-Grenze nicht flächendeckend gilt, sondern nur einzelne Bankomaten betrifft. Für Bankkundinnen und Bankkunden bedeutet das: Vor der Abhebung kann es sich lohnen, auf das angezeigte Limit des jeweiligen Geräts zu achten.
Besonders relevant ist die Änderung für jene, die im Alltag regelmäßig größere Bargeldbeträge benötigen. Dazu zählen etwa Menschen, die Miete, Einkäufe oder andere Ausgaben bar begleichen. Für sie kann die gesenkte Höchstgrenze dazu führen, dass der gewohnte Griff zum Bankomaten nicht mehr in einem Schritt zum gewünschten Betrag führt.









