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Leak-Vorwurf in der Ruck-Causa: ÖVP-Wirtschaftsbund nimmt SPÖ-Funktionär ins Visier

Redaktionelle Szene zum Thema „Leak-Vorwurf in der Ruck-Causa: ÖVP-Wirtschaftsbund nimmt SPÖ-Funktionär ins Visier“

In der Auseinandersetzung um Wiener Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck gerät nun Marko Fischer, Präsident der SPÖ-Fraktion in der Wiener Wirtschaftskammer und Wiener Chef des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands, ins Visier des ÖVP-Wirtschaftsbunds. Das Umfeld um Ruck wirft ihm vor, Gesprächsprotokolle aus der Causa weitergegeben zu haben. Fischer weist den Vorwurf vehement zurück.

Ausgangspunkt der Affäre sind Protokolle von Gesprächen, die Ruck und den ÖVP-Wirtschaftsbund in Wien unter Druck gebracht haben. Nun versucht das Ruck-Lager offenbar, den Ursprung der internen Dokumente bei einem politischen Gegner zu verorten. Der Fokus liegt dabei auf Fischer, der innerhalb der Kammer eine zentrale Rolle für die SPÖ-Seite einnimmt.

Der Vorwurf eines Leaks verschärft damit den Konflikt innerhalb der Wiener Wirtschaftskammer weiter. Die Causa war bereits zuvor zu einem politischen Problem für Ruck geworden, der an der Spitze der Kammer steht. Mit der nun erhobenen Anschuldigung gegen Fischer bekommt der Streit eine zusätzliche Ebene zwischen den beiden Lagerorganisationen.

Fischer weist die Anschuldigungen zurück und bestreitet, die Protokolle weitergegeben zu haben. Damit stehen sich in der Causa nun zwei klar gegensätzliche Darstellungen gegenüber: auf der einen Seite der Verdacht aus dem Umfeld des Wiener Wirtschaftskammerpräsidenten, auf der anderen Seite die explizite Zurückweisung durch den SPÖ-Funktionär.

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