BMW plant weltweit den Abbau von rund 8000 Stellen. Das bestätigte der deutsche Autobauer am Mittwoch. Betroffen ist damit ein weiterer großer Hersteller, der in einem ohnehin schwachen Umfeld bei Absatz, Kosten und Wettbewerbsdruck in der Autoindustrie zu sparen versucht.
Die Maßnahme reiht sich in eine Serie von Personalabbauten in der Branche ein. Viele Konzerne reagieren auf die veränderten Rahmenbedingungen mit strikteren Sparprogrammen, mehr Effizienz und einem schärferen Blick auf die Personalkosten. Für BMW ist der angekündigte Abbau ein weiterer Einschnitt in der Belegschaft des Konzerns.
Der Münchner Hersteller zählt zu den größten Auto-Produzenten Europas und ist international stark aufgestellt. Ein Abbau in dieser Größenordnung betrifft daher nicht nur einzelne Standorte, sondern dürfte sich konzernweit bemerkbar machen. Konkrete Angaben dazu, welche Bereiche oder Länder besonders betroffen sind, wurden in der Mitteilung nicht genannt.
In der deutschen Autoindustrie hatten zuletzt mehrere Unternehmen ähnliche Schritte gesetzt oder angekündigt. Hintergrund sind unter anderem der hohe Kostendruck, der Umbau in Richtung Elektromobilität und die schwächere Nachfrage auf einzelnen Märkten. BMW folgt mit dem nun bekanntgewordenen Vorhaben diesem Trend zu einer spürbaren Verschlankung der Strukturen.
Für Beschäftigte und Standorte ist der geplante Abbau ein deutliches Signal. Wie der Konzern die Reduktion umsetzen will und über welchen Zeitraum sie erfolgen soll, blieb zunächst offen. Klar ist aber: Mit dem Vorhaben verschärft BMW den Sparkurs in einer Branche, die weiterhin unter enormem Anpassungsdruck steht.









