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Ungewisse Zukunft für Lenzing-Werk in Heiligenkreuz

Redaktionelle Szene zum Thema „Ungewisse Zukunft für Lenzing-Werk in Heiligenkreuz“

Nach der Ankündigung aus der Konzernzentrale von Lenzing ist die Stimmung im Werk Heiligenkreuz im Burgenland angespannt. Unter den Beschäftigten überwiegen Wut, Frustration und Sorge um die eigenen Arbeitsplätze, zugleich gibt es die Hoffnung, dass ein Investor den Standort übernimmt und möglichst viele Stellen erhält.

Die Belegschaft reagiert damit auf die Nachricht, dass der Standort in seiner bisherigen Form nicht fortgeführt wird. Für das Werk in Heiligenkreuz geht es nun vor allem darum, ob sich rasch eine Lösung findet, die Produktion und Beschäftigung absichert. In der Belegschaft gilt die Situation als existenziell, weil viele der Arbeitsplätze direkt von der Zukunft des Standorts abhängen.

Auch politisch sorgt die Entwicklung für Bewegung. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil von der SPÖ kann sich nach den aktuellen Entwicklungen eine Beteiligung des Landes vorstellen. Damit wird die Suche nach einer Lösung nicht nur zu einer unternehmerischen, sondern auch zu einer regionalpolitischen Frage.

Für die Beschäftigten steht jetzt die Frage im Raum, ob ein neuer Eigentümer einspringt und den Standort übernimmt. Die Hoffnung richtet sich darauf, dass möglichst viele Jobs erhalten bleiben. Gleichzeitig ist die Unsicherheit groß, wie es mit dem Werk und der Produktion in Heiligenkreuz weitergeht.

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