Die Vorarlberger Illwerke-VKW haben das Behördenverfahren für das geplante Pumpspeicherkraftwerk „Lünerseewerk II“ gestartet. Das Projekt am Lünersee zählt nach Angaben des Unternehmens zu den größten Infrastrukturvorhaben in der Geschichte des Landes.
Mit dem neuen Kraftwerk will der Energieversorger die bestehende Speicher- und Kraftwerksinfrastruktur im Montafon erweitern. Pumpspeicherkraftwerke gelten als zentrale Bausteine für die Stromversorgung, weil sie Energie in Zeiten niedriger Nachfrage speichern und bei Bedarf wieder ins Netz einspeisen können.
Das Vorhaben wird vom Unternehmen als Projekt der Superlative beschrieben. Es ist nicht nur energiepolitisch bedeutsam, sondern auch wirtschaftlich relevant, weil Planung, Genehmigung und spätere Umsetzung mit erheblichen Investitionen verbunden sind. Für Vorarlberg bedeutet das Vorhaben einen weiteren Ausbau jener Infrastruktur, auf die der Konzern seit Jahrzehnten setzt.
Der Start des Behördenverfahrens markiert einen formellen Schritt im Projektablauf. Nun folgen die üblichen Prüfungen durch die zuständigen Stellen. Für die Illwerke-VKW ist das Vorhaben Teil ihrer langfristigen Strategie, die Wasserkraft in der Alpenregion weiter auszubauen und die Versorgungssicherheit zu stärken.









