Der Salzburger Kranhersteller Palfinger hat im ersten Halbjahr 2026 trotz Belastungen durch den Krieg im Nahen Osten nur einen leichten Gewinnrückgang verbucht. Der Konzerngewinn sank um vier Prozent auf 48 Millionen Euro, der Umsatz legte um zwei Prozent auf rund 1,17 Milliarden Euro zu.
Im zweiten Quartal machten sich nach Unternehmensangaben die Auswirkungen des Konflikts besonders bemerkbar. Palfinger verwies auf eine veränderte Marktsituation, die sich im Geschäft niedergeschlagen habe. Dennoch blieb der Rückgang beim Ergebnis im Halbjahr überschaubar.
Für das laufende Jahr setzt der an der Börse notierte Konzern auf ein Effizienzprogramm, das 25 Millionen Euro an Kosten einsparen soll. Damit will Palfinger offenbar gegenzusteuern und die Belastungen aus dem Umfeld abfedern.
Palfinger mit Hauptsitz in Bergheim bei Salzburg zählt zu den international tätigen Herstellern von Kran- und Hebelösungen. Der Halbjahresbericht zeigt, dass das Unternehmen trotz geopolitischer Unsicherheiten weiter wachsen konnte, wenn auch auf moderatem Niveau.









