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Heimische Erdbeerernte fällt heuer schwächer aus

Redaktionelle Szene zum Thema „Heimische Erdbeerernte fällt heuer schwächer aus“

Die heimischen Erdbeerbauern haben heuer eine durchwachsene Saison hinter sich. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Österreich dürfte die Ernte mengenmäßig unter dem Vorjahreswert von 14.100 Tonnen liegen. Lange Trockenphasen, starke Temperaturschwankungen und Spätfröste drückten auf die Erträge.

Qualitativ schnitten die Früchte laut Landwirtschaftskammer dennoch gut ab. Auch bei den Konsumenten stießen heimische Erdbeeren auf Nachfrage, heuer fanden sich demnach vermehrt österreichische Früchte in den Supermarktregalen. Die Vermarktung profitierte damit zumindest teilweise von wetterbedingten Ausfällen in anderen Ländern, die die Verfügbarkeit importierter Ware belasteten.

Für die Betriebe bleibt das Wetter damit ein zunehmend wichtiger Risikofaktor. Gerade Erdbeeren reagieren empfindlich auf Kälte, Hitze und fehlende Niederschläge. Spätfröste können Blüten und junge Früchte schädigen, längere Trockenperioden erschweren das Wachstum und erhöhen den Aufwand für Bewässerung. Die Landwirtschaft spürt damit die Folgen des Klimawandels unmittelbar – mit Auswirkungen auf Erntemengen, Planung und Kostenstruktur.

Für den heimischen Markt bedeutet die schwächere Ernte vor allem geringere Mengen, nicht aber zwingend weniger Qualität. Dass österreichische Erdbeeren im Handel stärker präsent waren, zeigt zugleich, dass regionale Produktion bei Verbraucherinnen und Verbrauchern weiter gefragt bleibt. Wie stabil die Produktion in den kommenden Jahren bleibt, hängt jedoch stark von den Witterungsverhältnissen ab.

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