Mit den ersten tropischen Nächten des Jahres steigt in Städten wie Wien das Risiko für schlechten Schlaf. Die Wiener Umweltberatung rät deshalb schon jetzt zu einfachen Maßnahmen, die Wohnungen und Schlafzimmer möglichst kühl halten sollen, bevor die nächste Hitzewelle voll einsetzt.
Besonders wichtig ist demnach, tagsüber die Hitze gar nicht erst in die Räume zu lassen. Wer in der Nacht lüftet, sollte das möglichst früh am Morgen oder spät am Abend tun, wenn die Außentemperaturen wieder sinken. Am Tag helfen geschlossene Fenster, heruntergelassene Rollos oder Vorhänge und ein möglichst abgedunkelter Raum dabei, die Wärme draußen zu halten.
Räume früh gegen Hitze sichern
In dicht verbauten Stadtgebieten staut sich Wärme oft länger als im Umland. Dachgeschoßwohnungen und stark sonnenbeschienene Zimmer heizen besonders schnell auf. Die Umweltberatung empfiehlt deshalb auch, Wärmequellen im Schlafzimmer möglichst zu vermeiden. Dazu zählt etwa, technische Geräte auszuschalten, wenn sie nicht gebraucht werden, weil sie zusätzlich Wärme abgeben.
Auch beim Schlafen selbst lassen sich kleine Anpassungen machen. Leichte Bettwäsche und atmungsaktive Kleidung können helfen, die Wärmebelastung in der Nacht zu verringern. Wer mehrere Zimmer zur Auswahl hat, sollte den kühlsten Raum der Wohnung als Schlafplatz nutzen.
Für viele Haushalte in Wien ist das Thema nicht erst in den heißesten Wochen relevant. Schon einzelne Nächte mit hohen Temperaturen können den Schlaf beeinträchtigen, vor allem bei älteren Menschen, Kindern und Personen mit gesundheitlichen Vorbelastungen. In der Stadt verschärft sich das Problem, weil versiegelte Flächen, wenig Grün und dichter Verkehr die Umgebung zusätzlich aufheizen.
Vorbereitung vor der nächsten Hitzewelle
Die Empfehlungen zielen deshalb nicht nur auf akute Abkühlung, sondern auf Vorsorge. Wer Sonnenschutz, Lüftungszeiten und Schlafplatz rechtzeitig anpasst, kann die Belastung an heißen Tagen deutlich senken. Gerade in der Stadt, wo sich Wärme über Stunden hält, entscheidet oft die Vorbereitung am Tag darüber, wie erträglich die Nacht wird.









