Die Westbahn stellt mit dem Fahrplanwechsel am 14. Juni 2026 mehrere Verbindungen um. Betroffen sind vor allem Strecken nach Deutschland sowie Richtung Tirol und Vorarlberg: Auf einzelnen Verbindungen verlängern sich die Reisezeiten, zwei deutsche Bahnhöfe in Lindau fallen weg, dafür kommt ein neuer Halt in Prien am Chiemsee dazu.
Grund für die Anpassungen sind Baustellen der Deutschen Bahn in Bayern. Dadurch werden die Fahrzeiten von und nach Innsbruck sowie München um bis zu 15 Minuten länger. Auf den Verbindungen von und nach Vorarlberg rechnet die Westbahn mit einer Verlängerung um bis zu 30 Minuten.
Auf den beiden täglichen Verbindungen von und nach Stuttgart entfällt außerdem der Halt am Münchner Hauptbahnhof. Reisende können dort weiterhin in München Ost und München Pasing ein- und aussteigen. Neu in den Fahrplan aufgenommen wird Prien am Chiemsee auf den Verbindungen von und nach München beziehungsweise Stuttgart.
Änderungen auch bei Zielen in Westösterreich
Im Westen bleiben die Direktverbindungen grundsätzlich bestehen. Die Westbahn bietet auch nach dem Fahrplanwechsel weiter direkte Züge zwischen Wien und Salzburg an. Zudem verkehren weiterhin dreimal täglich Züge ohne Umstieg in den Pinzgau und Pongau. Damit bleiben unter anderem Zell am See und St. Johann im Pongau direkt erreichbar.
Die Bahnhöfe Lindau-Reutin und Lindau-Insel werden künftig nicht mehr angefahren. Für Fahrgäste bedeutet das vor allem bei Reisen nach und von Vorarlberg eine geänderte Route und längere Fahrzeiten. Die Westbahn empfiehlt, Verbindungen vor der Abfahrt zu prüfen und bei der Planung die neuen Zeiten zu berücksichtigen.
Der Fahrplanwechsel fällt in eine Phase, in der auch auf deutschen Bahnstrecken mehrere Bauarbeiten den Verkehr beeinträchtigen. Für Pendler und Fernreisende auf den Westbahn-Verbindungen nach Bayern, Tirol und Vorarlberg dürften die Änderungen damit vor allem in der Sommerreisezeit spürbar werden.









