Im Trentino ist eine Wanderin auf rund 2900 Metern Höhe von einem Steinbock gerammt worden und abgestürzt. Die Frau aus Bergamo wurde verletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der italienischen Bergrettung in alpinem Gelände, wo Begegnungen mit Wildtieren zwar selten sind, aber in den Sommermonaten bei Wanderern und Bergsteigern immer wieder zu gefährlichen Situationen führen können. Steinböcke gelten grundsätzlich als scheu, können jedoch vor allem in der Paarungszeit oder bei Nähe zu Menschen aggressiv reagieren.
Die Rettungskräfte mussten die Verletzte in schwierigem Terrain bergen. Über den genauen Gesundheitszustand der Wanderin lagen zunächst keine weiteren Angaben vor. Klar ist jedoch: Der Unfall zeigt einmal mehr, wie riskant Touren in großer Höhe selbst auf markierten Routen werden können, wenn Natur- und Wetterbedingungen oder Tierbegegnungen unvorhersehbar dazwischenkommen.









