In Osttirol und Kärnten haben Hunderte Feuerwehrleute und weitere Einsatzkräfte mehrere Waldbrände bekämpft. Die meisten Feuer sind inzwischen unter Kontrolle, vielerorts ging es zuletzt vor allem darum, Glutnester abzulöschen und ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Betroffen waren nach den vorliegenden Angaben mehrere Brandorte in beiden Bundesländern. Besonders in schwer zugänglichem Gelände verlangten die Löscharbeiten den Einsatzkräften viel ab. In solchen Lagen arbeiten Feuerwehr, Polizei und andere Helfer oft über viele Stunden eng zusammen, um die Ausbreitung der Flammen einzudämmen und Gefahren für angrenzende Wälder und Siedlungen zu begrenzen.
Die Brände trafen auf eine Phase, in der trockene Böden und Wind die Arbeit zusätzlich erschweren können. Gerade in alpinem Gelände ist die Brandbekämpfung oft nur abschnittsweise möglich, weil Fahrzeuge nicht überall hinkommen und Wasser teils über längere Wege herangeschafft werden muss. Deshalb bleiben auch nach der ersten Eindämmung der Flammen Nachlöscharbeiten und Kontrollen besonders wichtig.
Nach den bisherigen Informationen ist die Lage inzwischen beruhigter als zu Beginn der Einsätze. Die Feuer sind nicht in gleichem Ausmaß aktiv wie zunächst, die Einsatzkräfte bleiben aber weiterhin vor Ort, um Glutnester zu sichern. Damit soll verhindert werden, dass die Brände bei veränderten Wetterbedingungen erneut aufflammen.
Waldbrände dieser Art binden in kurzer Zeit viele Kräfte und können in den Sommermonaten rasch zur Belastung für mehrere Bezirke werden. Für die betroffenen Regionen in Osttirol und Kärnten steht nun vor allem die genaue Kontrolle der Brandstellen im Mittelpunkt, bevor die Einsatzlagen vollständig beendet werden können.









