Nach dem Bootsunglück zwischen den kroatischen Inseln Brač und Šolta ist auch der zuletzt vermisste Mann tot geborgen worden. Taucher entdeckten das gesunkene Segelboot in rund 50 Metern Tiefe; in dem Wrack befand sich der Leichnam des Vermissten. Damit steigt die Zahl der Todesopfer nach dem Zusammenstoß auf vier.
Das Unglück hatte sich vor der dalmatinischen Küste ereignet, als ein Segelboot mit einem anderen Boot kollidierte und sank. Bereits zuvor waren drei Tote gemeldet worden. Mit dem Fund des vierten Opfers ist das Schicksal aller an Bord befindlichen Personen nun geklärt.
Die Bergung in dieser Tiefe war nur unter großem Aufwand möglich. Die Lage des Wracks zwischen den Inseln erschwerte die Suche zusätzlich. Die Behörden setzten ihre Arbeit fort, bis das Boot schließlich lokalisiert werden konnte.
Unfälle dieser Art sind in der kroatischen Inselwelt besonders heikel, weil der Schiffsverkehr in der Hauptsaison dicht ist und sich Wetter sowie Strömungen rasch ändern können. Vor allem zwischen den befahrenen Routen rund um die mitteldalmatinischen Inseln kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen auf dem Wasser.









