Starkregen, Hagel und Gewitter haben am Montag an der kroatischen Adriaküste für Überflutungen gesorgt. An mehreren Abschnitten der nördlichen Adria trat das Meer über die Ufer, Küstenorte wurden von Wasser überschwemmt.
Als Ursache gilt ein sogenannter Meteotsunami. Dabei handelt es sich nicht um eine von einem Erdbeben ausgelöste Flutwelle, sondern um ungewöhnlich starke Schwankungen des Meeresspiegels, die durch Wetterlagen mit raschen Änderungen von Luftdruck und Wind entstehen können. Gerade in flachen Küstenbereichen kann das Wasser dabei plötzlich in Häfen, Promenaden und tiefer gelegene Straßen gedrückt werden.
Betroffen waren vor allem Orte an der nordkroatischen Adriaküste, wo die Wetterfronten am Montag auf die Küste trafen. Neben den Überflutungen meldeten die Wetterbedingungen auch heftige Niederschläge, Hagel und Gewitter. In solchen Lagen kommt es an der Adria immer wieder zu lokal begrenzten, aber teils abrupten Überschwemmungen.
Für die Bewohner und Einsatzkräfte bedeutet das vor allem kurzfristigen Schutz vor eindringendem Wasser, gesperrte Uferbereiche und mögliche Schäden an Infrastruktur in den Küstenorten. Meteotsunamis bleiben zwar meist räumlich begrenzt, können an exponierten Stellen aber binnen Minuten erhebliche Auswirkungen haben.









