Thomas Tuchel bleibt nach dem Halbfinal-Aus der englischen Nationalmannschaft gegen Argentinien wohl Trainer Englands. Trotz der scharfen Kritik an seiner Taktik im entscheidenden Spiel sprechen die Hinweise in England dafür, dass der deutsche Coach das Team auch zur EM 2028 führen soll.
Tuchel hatte nach dem Ausscheiden im Halbfinale seine Entscheidung verteidigt, die Mannschaft im Spiel gegen Argentinien in einer defensiveren Ordnung auflaufen zu lassen. In den britischen Medien wurde diese Linie nach dem Aus gegen den südamerikanischen Favoriten allerdings hart attackiert. Vor allem die Zurückhaltung Englands im wichtigsten Spiel des Turniers löste Kritik aus.
Dennoch deutet vieles darauf hin, dass der Verband an Tuchel festhält. Für den englischen Fußball wäre das mehr als nur ein kurzfristiges Signal: Der frühere Bayern-, Chelsea- und PSG-Trainer soll demnach den Umbau der Nationalmannschaft weiter vorantreiben und die Auswahl in die nächste große Turnierphase führen.
Das wäre auch deshalb bemerkenswert, weil Tuchels Position trotz des frühen Endes im WM-Turnier offenbar nicht grundsätzlich infrage gestellt wird. In England wird seine Fortsetzung vor allem mit Blick auf die EM 2028 bewertet, bei der die Nationalmannschaft zu den Hoffnungsträgern zählen soll. Die Debatte um seine Spielanlage dürfte damit aber nicht verstummen.









