Der SK Sturm Graz hat seine Pflicht im ÖFB-Cup erfüllt und ist nach einem ungefährdeten Erfolg in Seekirchen in die nächste Runde eingezogen. Die Grazer traten dabei mit deutlich veränderter Formation an, kontrollierten die Partie aber über weite Strecken souverän und ließen dem Außenseiter nur wenig Raum.
Die großflächige Rotation zahlte sich für Sturm aus, ohne dass der Favorit in der ersten Cup-Hürde ernsthaft ins Wanken geriet. Auch mit mehreren Umstellungen blieb die Mannschaft spielbestimmend und erledigte die Aufgabe seriös. Für die Grazer ist der Aufstieg damit früh gesichert, während Seekirchen trotz engagierter Phasen an der konsequenten Defensive des Bundesligisten scheiterte.
Rotation ohne Reibungsverluste
Gerade im Cup sind solche Spiele für Spitzenteams oft auch ein Test für die Breite des Kaders. Sturm nutzte die Partie in Seekirchen, um mehreren Spielern Minuten zu geben und zugleich das Risiko von Belastungsspitzen zu vermeiden. Dass der Auftritt dennoch stabil und kontrolliert blieb, dürfte im Grazer Lager ebenso positiv aufgenommen werden wie der klare Ausgang des Spiels.
Der Erfolg fügt sich in eine Phase ein, in der Sturm die Balance zwischen Ergebnissicherheit und Belastungssteuerung sucht. Für den Titelverteidiger beziehungsweise Spitzenklub im österreichischen Fußball bleibt der Cup damit zunächst ohne Stolperstein. Die nächste Runde ist erreicht, der Fokus kann nun wieder auf die kommenden Aufgaben in Liga und Europacup gerichtet werden.









