Ein Stromausfall hat am Montag Teile des Bezirks Waidhofen an der Thaya im nördlichen Waldviertel lahmgelegt. Besonders betroffen war das Landesklinikum Waidhofen an der Thaya, das vorübergehend auf die Notstromversorgung umstellen musste.
Nach den vorliegenden Angaben fiel der Strom in mehreren Bereichen des Bezirks aus. Für das Krankenhaus war die Lage zeitweise am kritischsten, weil der Betrieb in solchen Fällen unmittelbar von der gesicherten Energieversorgung abhängt. Das Klinikum konnte auf das Notstromsystem zurückgreifen, um die Versorgung aufrechtzuerhalten.
Wie groß die betroffenen Gebiete genau waren und wodurch der Ausfall ausgelöst wurde, ist aus den verfügbaren Informationen nicht ersichtlich. Klar ist aber: In einer Region wie dem nördlichen Waldviertel, in der größere Distanzen und eine vergleichsweise dünne Besiedelung die Versorgung zusätzlich anfällig machen können, trifft ein solcher Ausfall rasch zentrale Einrichtungen.
Für das Landesklinikum sind Notstromaggregate in solchen Situationen essenziell. Sie sichern unter anderem medizinisch notwendige Geräte, die Beleuchtung und zentrale technische Systeme ab, bis die reguläre Stromversorgung wieder hergestellt ist.
Der Vorfall zeigt, wie empfindlich öffentliche Infrastruktur auf kurzfristige Ausfälle reagieren kann. Gerade Krankenhäuser gehören zu jenen Einrichtungen, die bei Unterbrechungen der Energieversorgung ohne Verzögerung auf Ersatzsysteme angewiesen sind.









