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Spanien krönt sich in der Verlängerung gegen Argentinien zum Weltmeister

Redaktionelle Szene zum Thema „Spanien krönt sich in der Verlängerung gegen Argentinien zum Weltmeister“

Spanien hat das WM-Finale gegen Argentinien in East Rutherford mit 1:0 nach Verlängerung gewonnen und sich damit zum Weltmeister gekrönt. Das entscheidende Tor fiel in der 106. Minute: Ferran Torres traf nach einer lange ausgeglichenen, aber chancenarmen Partie für das Team von Luis de la Fuente.

Es war ein Finale, das über weite Strecken von Kontrolle und Vorsicht geprägt war. Spanien hatte mehr vom Spiel und bestimmte Tempo sowie Ballbesitz, fand gegen die dicht gestaffelte argentinische Abwehr aber zunächst kaum Lücken. Argentinien kam offensiv über weite Strecken nicht zur Entfaltung und wartete vor allem auf Fehler des Gegners.

Nach 90 Minuten stand es 0:0, erst in der Verlängerung fiel die Entscheidung. Für Spanien war es ein Titelgewinn mit historischem Gewicht: Wie beim WM-Triumph 2010 brauchte die Mannschaft die Extrazeit, um das Endspiel für sich zu entscheiden.

Das Finale war auch wegen der Konstellation bemerkenswert. Erstmals seit 1930 standen sich mit Spanien und Argentinien zwei spanischsprachige Nationen in einem WM-Endspiel gegenüber. Für beide Teams war es zudem ein Spiel mit besonderer taktischer Vorsicht, in dem Fehler selten blieben und Chancen entsprechend Mangelware waren.

Im Verlauf der Partie hatte Spanien die erste große Möglichkeit: Lamine Yamal kam früh zum Abschluss, brachte den Ball aber nicht genug unter Kontrolle. Argentinien blieb in der Offensive über weite Strecken blass und kam kaum zu gefährlichen Angriffen.

Für die spanische Nationalmannschaft ist der Titel der nächste große Erfolg unter de la Fuente, der sein Team konsequent auf Stabilität und Spielkontrolle ausgerichtet hat. Argentinien verpasste dagegen die Chance auf einen weiteren WM-Coup und musste sich nach einer defensiv disziplinierten, aber offensiv harmlosen Leistung geschlagen geben.

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