Jannik Sinner hat das Wimbledon-Finale gegen Alexander Zverev in vier Sätzen gewonnen und sich seinen fünften Grand-Slam-Titel gesichert. Der 23 Jahre alte Italiener setzte sich im All England Lawn Tennis and Croquet Club nach einem langen, hochklassigen Match 6:7, 7:6, 6:3 und 6:4 durch.
Für Sinner war es der zweite Titel in Wimbledon. Zugleich bestätigte der Weltranglisten-Erste seine Position an der Spitze der Tour und machte in einem Finale, das lange auf Augenhöhe verlief, den entscheidenden Unterschied in den wichtigen Momenten. Der Deutsche Zverev, der sich nach seinem Triumph in Paris in guter Form präsentiert hatte, verpasste damit seinen ersten Grand-Slam-Titel auf Rasen.
Der Beginn war von sicheren Aufschlagspielen geprägt. Erst nach fast drei Stunden kam es zum ersten Break der Partie. Im ersten Satz erspielte sich Sinner eine Chance auf die Führung, ließ sie aber liegen. Im Tiebreak behielt dann Zverev mit 9:7 knapp die Oberhand und ging in Satz eins in Führung.
Auch im zweiten Durchgang blieb das Duell zunächst ausgeglichen. Beide Spieler agierten auf hohem Niveau, Breakbälle gab es zunächst keine. Wieder musste ein Tiebreak entscheiden, und diesmal war Sinner der bessere Spieler. Mit dem Satzausgleich kippte das Match zunehmend zu seinen Gunsten.
Im dritten Satz nutzte der Italiener schließlich die erste Schwächephase des Deutschen und verschaffte sich den entscheidenden Vorsprung. Zverev hielt lange dagegen, konnte Sinners Rhythmus aber nicht mehr dauerhaft stören. Im vierten Satz machte der Favorit dann alles klar.
Für Sinner ist der Erfolg auch finanziell lukrativ: Der Wimbledon-Sieger kassiert die höchste Prämie des Turniers. Zverev nimmt für den Finaleinzug ebenfalls eine Rekordsumme mit. In der Weltrangliste wird der Deutsche ab Montag auf Platz zwei geführt.









