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Schusswaffenangriff an Schule auf den Philippinen: Mindestens drei Tote

Redaktionelle Szene zum Thema „Schusswaffenangriff an Schule auf den Philippinen: Mindestens drei Tote“

Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in der südphilippinischen Provinz Lanao del Sur sind mindestens drei Menschen getötet worden. Laut Polizei wurde einer der mutmaßlichen Täter festgenommen, ein weiterer war zunächst weiter auf der Flucht. Zu den Opfern gehörten nach den vorliegenden Angaben auch Schülerinnen und Schüler.

Die Tat ereignete sich an einer Bildungseinrichtung auf der Insel Mindanao. Die örtlichen Sicherheitskräfte rückten nach den Schüssen an und sperrten das Gelände ab. Über das genaue Motiv, die Identität der Angreifer und den Zustand möglicher Verletzter gab es zunächst keine belastbaren weiteren Angaben.

Die Philippinen erleben immer wieder tödliche Gewalttaten mit Schusswaffen, auch im Umfeld von Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen. Der Zugang zu Waffen ist in Teilen des Landes vergleichsweise einfach, gleichzeitig ist die Sicherheitslage in einigen Regionen im Süden angespannt. Mindanao gilt seit Jahren als ein Gebiet, in dem neben krimineller Gewalt auch Konflikte zwischen unterschiedlichen bewaffneten Gruppen und Sicherheitskräften die Lage prägen.

Für die Familien der Opfer und die Schulgemeinschaft bedeutet der Angriff einen schweren Einschnitt. Die Behörden dürften nun vor allem klären müssen, wie die Täter auf das Schulgelände gelangen konnten und ob es Warnhinweise vor der Attacke gab. Die Fahndung nach dem zweiten Verdächtigen lief zunächst weiter.

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