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Sašo Avsenik feiert 35. Geburtstag mit Oberkrainer-Klassikern in Finkenstein

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Sašo Avsenik hat auf der Burgarena Finkenstein seinen 35. Geburtstag mit einem Konzert gefeiert. Gemeinsam mit seinen Oberkrainern spielte der slowenische Musiker ein Programm mit den bekanntesten Klassikern seiner Formation – und sorgte dabei auch für eine augenzwinkernde Ankündigung: Der nächste Hit, sagte Avsenik, werde von Jägermeister handeln.

Der Auftritt in Finkenstein war damit mehr als ein gewöhnliches Jubiläumskonzert. Avsenik, der als Chef der Oberkrainer längst zu den prägenden Figuren der volkstümlichen Musik im Alpenraum zählt, setzte auf jene Mischung aus vertrauten Melodien, eingängigen Arrangements und Selbstironie, mit der die Gruppe seit Jahren ihr Publikum anspricht. Die Burgarena bot dafür den passenden Rahmen: ein offenes Sommerkonzert mit Nähe zum Publikum und einem Programm, das auf Wiedererkennung gebaut war.

Die Ankündigung über einen möglichen „Jägermeister“-Song war offenkundig nicht als ernst gemeinter Kurswechsel zu verstehen, sondern als lockerer Seitenhieb zwischen den Liedern. Gerade diese Mischung aus Traditionspflege und humorvoller Pose gehört seit längerem zum Auftrittsbild von Sašo Avsenik und seiner Band. Damit bleibt die Formation im Spannungsfeld zwischen klassischem Oberkrainer-Sound und einer Inszenierung, die sich auch jüngeres Publikum offenhalten will.

Sašo Avsenik führt das musikalische Erbe seines berühmten Großvaters Slavko Avsenik fort, dessen Kompositionen die Oberkrainer-Musik über Jahrzehnte geprägt haben. Mit dem Geburtstagskonzert in Finkenstein knüpfte Avsenik genau an diese Linie an: vertraute Songs, ein festlicher Anlass und eine Bühne, auf der der Stammpublikum-Faktor ebenso wichtig ist wie die Live-Atmosphäre.

Für die Fans bedeutete der Abend vor allem eines: ein Wiedersehen mit den bekannten Stücken, die die Formation über die Grenzen Sloweniens hinaus populär gemacht haben. Die humorvolle Ansage zum „nächsten Hit“ lieferte dazu den lockeren Kontrast und zeigte, dass sich Sašo Avsenik auch nach Jahren im Geschäft nicht allzu ernst nimmt.

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