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Rektoren sehen Uni-Budget als dramatisch und warnen vor Stellenabbau

Redaktionelle Szene zum Thema „Rektoren sehen Uni-Budget als dramatisch und warnen vor Stellenabbau“

Die österreichischen Universitäten erwarten nach der Ankündigung der Regierung einen massiven Personalabbau und schwere Folgen für Studierende sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Rektorinnen und Rektoren bezeichneten das künftige Uni-Budget als „desaströs“, „dramatisch“ und als Auslöser eines Vertrauensverlusts.

Die Kritik richtet sich vor allem gegen die geplante Finanzierung der Hochschulen. Nach Einschätzung der Universitätsleitungen werde das Budget nicht ausreichen, um den laufenden Betrieb und die anstehenden Aufgaben zu stemmen. Im Raum steht demnach der Abbau von tausenden Stellen an den Universitäten.

Uniko-Präsidentin Brigitte Hütter trat gemeinsam mit drei weiteren Rektoren vor die Öffentlichkeit: Jens Schneider von der TU Wien, Peter Riedler von der Universität Graz und Sebastian Schütze von der Universität Wien. Sie machten deutlich, dass sie die Auswirkungen vor allem bei den Studierenden und beim wissenschaftlichen Nachwuchs sehen.

Die Rektorinnen und Rektoren verlangen von der Bundesregierung ein Umdenken. Die Regierung solle sich in den nächsten Tagen „noch besinnen“, hieß es aus ihrer Sicht. Besonders die von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner vertretene Linie wird von ihnen bezweifelt.

Mit dem Streit um das Uni-Budget droht damit eine neue Auseinandersetzung zwischen Regierung und Hochschulen. Für die Universitätsleitungen steht die Frage im Raum, wie Lehrbetrieb, Forschung und Betreuung künftig mit den vorgesehenen Mitteln aufrechterhalten werden sollen.

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