Tadej Pogacar hat zum fünften Mal die Tour de France gewonnen. Der 27-jährige Slowene vom UAE Team Emirates beendete die dreiwöchige Rundfahrt mit 6:26 Minuten Vorsprung auf den belgischen Olympiasieger Remco Evenepoel. Auch auf der Schlussetappe durch Paris mischte Pogacar noch vorne mit, den Tagessieg in der französischen Hauptstadt sicherte sich der Niederländer Mathieu van der Poel.
Für Pogacar ist es der nächste große Meilenstein seiner Karriere. Der Slowene hatte die Tour bereits viermal gewonnen und bestätigte auch heuer seine Ausnahmestellung im Straßenradsport. Nach drei Wochen in den Bergen, im Zeitfahren und auf den schweren Etappen war sein Vorsprung im Gesamtklassement nie ernsthaft in Gefahr.
Evenepoel, der als einer der stärksten Herausforderer in die Frankreich-Rundfahrt gegangen war, musste sich klar geschlagen geben. Der Abstand von mehr als sechs Minuten unterstreicht Pogacars Dominanz in diesem Jahr. Auf den weiteren Plätzen des Gesamtklassements rangierten die anderen Favoriten bereits deutlich zurück.
Die 21. und letzte Etappe endete nach einem packenden Finale mit dem Sieg von van der Poel. Der Niederländer setzte sich im Massensprint auf den Champs-Élysées durch und krönte damit den traditionellen Abschluss der Tour. Für Pogacar war der Tag trotz des schon fixierten Gesamtsiegs kein reiner Ausklang: Er fuhr auch im Schlussteil der Rundfahrt noch aktiv mit und brachte seinen fünften Triumph sicher nach Hause.









