Extrig.at

Die unabhängige Onlinezeitung für Österreich

Österreich schickt 23 Schwimmer zur EM nach Paris

Redaktionelle Szene zum Thema „Österreich schickt 23 Schwimmer zur EM nach Paris“

Mit 23 Athletinnen und Athleten reist Österreich zur Schwimm-Europameisterschaft nach Paris. Der Österreichische Schwimmverband verabschiedete sein Team am Montag bei einer Abschlusspressekonferenz im Vienna City Beach Club. Zum Aufgebot gehören vier Frauen und 19 Männer, dazu erstmals auch drei Para-Schwimmer.

Die Titelkämpfe beginnen am 31. Juli mit den Wasserspringern. Für Österreich sind dort Dariush Lotfi, Anton Knoll und Nico Schaller im Einsatz. Ab 4. August steigt das Freiwasserschwimmen in der Seine, in dem Luca Karl über 10, 5 und 3 Kilometer antritt. Das Beckenschwimmen folgt vom 10. bis 16. August und bildet den größten Teil der EM für das heimische Team.

Para-Schwimmer erstmals bei einer EM dabei

Neu ist in diesem Jahr die Öffnung der Europameisterschaft für Para-Schwimmer. Österreich entsendet dafür Janina Falk, Andreas Ernhofer und Andreas Onea. Alle drei starten über 50 und 100 Meter Freistil. Damit ist das heimische Team in Paris auch in diesem Bereich vertreten, den es bei einer EM in dieser Form bislang nicht gegeben hat.

OSV-Präsident Arno Pajek blickte mit Zurückhaltung auf die Medaillen-Chancen. Nach der erfolgreichen EM in Belgrad vor zwei Jahren sei das internationale Feld durch die Rückkehr russischer und belarussischer Athleten wieder stärker besetzt. Gleichzeitig verwies er auf den eigenen Nachwuchs, der zuletzt bei der Junioren-EM in München aufgezeigt hatte.

Diese Namen stehen im Beckenschwimmen im Fokus

Im Beckenschwimmen setzt Österreich unter anderem auf Simon Bucher, Martin Espernberger und den erst 18-jährigen Christian Giefing. Dazu kommen die Staffeln, mit denen der Verband in Paris ebenfalls vertreten ist. Der erste Teil der Mannschaft reist bereits in dieser Woche nach Frankreich, die Schwimmerinnen und Schwimmer des Beckenteams folgen kommende Woche.

Für den OSV ist die EM in Paris damit ein breites Aufgebot mit mehreren Disziplinen und erstmals auch mit Para-Starts. Das Team deckt Wasserspringen, Freiwasser, Beckenschwimmen und die neuen Para-Bewerbe ab.

Diesen Artikel teilen