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Österreich feiert WM-Sieg im Frühdienst des Landtagsklubs

Redaktionelle Szene zum Thema „Österreich feiert WM-Sieg im Frühdienst des Landtagsklubs“

Im blauen Landtagsklub hat ein WM-Spiel um 6 Uhr morgens für ungewöhnliche Betriebsamkeit gesorgt: Schon ab halb vier Uhr nachts liefen dort die Vorbereitungen für die Übertragung des 3:1-Siegs Österreichs gegen Jordanien. Kaffee, Weißwurst und Weißbier gehörten ebenso dazu wie rot-weiß-rote Wahlkampf-Gadgets.

Die ungewöhnliche Frühschicht verdeutlicht, wie sehr der Fußballerfolg auch in der Landespolitik ankommt. Während viele noch schliefen, wurde im Klub bereits organisiert, serviert und mitgefiebert. Der Begriff „Landtagsarbeit“ stand dabei augenzwinkernd im Raum, als es um die Frage ging, ob die Bewirtung in den Räumen des Klubs noch unter politische Tätigkeit falle.

Früher Start, klare Stimmung

Auslöser war der frühe Anpfiff: Das Spiel der österreichischen Nationalmannschaft zwang jene, die es gemeinsam sehen wollten, zu einem Termin, der mitten in der Nacht begann. Entsprechend improvisiert wirkten die Vorbereitungen, zugleich aber klar auf das gemeinsame Verfolgen des Spiels ausgerichtet. Der Sieg Österreichs wurde im Klub offenbar entsprechend gefeiert.

Der 3:1-Erfolg gegen Jordanien gab dem ungewöhnlichen Morgen zusätzliche Bedeutung. Der Beitrag zeigt damit nicht nur Fußballbegeisterung, sondern auch, wie politische Räume in Österreich bei internationalen Großereignissen kurzfristig zu Treffpunkten für gemeinsame TV-Abende werden können – selbst dann, wenn sie in den frühen Morgenstunden beginnen.

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