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Notarztstützpunkt Ybbs-Persenbeug bleibt vorerst Thema im Landtag

Redaktionelle Szene zum Thema „Notarztstützpunkt Ybbs-Persenbeug bleibt vorerst Thema im Landtag“

Die SPÖ Niederösterreich will im Landtag auf den Erhalt des Notarztstützpunkts Ybbs-Persenbeug drängen. Die Abgeordnete Kerstin Suchan-Mayr stellte klar, dass eine Schließung erst dann akzeptabel sei, wenn die angekündigten Ersatzmaßnahmen tatsächlich umgesetzt und im Einsatzalltag funktionsfähig sind.

Hintergrund ist die Debatte um den Notarztstandort im Bezirk Melk. Nach Darstellung der SPÖ dürfe kein Stützpunkt geschlossen werden, solange der Ersatz für die bisherige Versorgung nicht verlässlich steht. Die Partei verweist dabei auf Zusagen von Landesvertretern, wonach neue Strukturen die medizinische Versorgung absichern sollen.

Der Streit um Notarztstützpunkte ist in Niederösterreich seit Monaten ein sensibles Thema. Für die Regionen geht es dabei nicht nur um organisatorische Fragen, sondern um die Zeitspanne bis zum Eintreffen ärztlicher Hilfe bei Notfällen. Gerade in ländlichen Gebieten entscheiden Fahrzeit und Erreichbarkeit oft über die medizinische Versorgung in den ersten Minuten.

Ybbs-Persenbeug ist für den südlichen Teil des Bezirks Melk ein wichtiger Baustein in der Notfallversorgung. Eine Schließung würde aus Sicht der SPÖ deshalb nur dann in Frage kommen, wenn ein gleichwertiges System bereits trägt. Mit den angekündigten Initiativen im Landtag will die Partei politischen Druck auf die Landesregierung aufbauen.

Die weitere Entwicklung hängt nun davon ab, ob die Ersatzmaßnahmen in der Praxis an den Start gehen und wie die Landespolitik die künftige Struktur der Notfallversorgung bewertet. Für die betroffenen Gemeinden bleibt damit vorerst offen, ob der Standort Ybbs-Persenbeug erhalten bleibt oder ob eine Umstellung auf ein neues Modell bevorsteht.

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